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Du Hast die KraftAutor: Marie T. Russell Übersetzung: Marina Wagner Oft scheint es, dass wir unser Leben so sehen, als haetten wir keine Kraft, irgendwelche Aenderungen zu machen - keine Kraft, einen Unterschied zu machen. Wenn du dich nicht stark fuehlst oder dich so fuehlst, als ob diese Kraft (diese Staerke) nicht fuer dich zugaenglich ist, dann schaue doch einmal, wo du in deinem Leben (und in deiner Vergangenheit) diese Kraft aufgegeben hast. Wie hauen wir uns selbst ueber's Ohr - warum druecken wir nicht unsere Staerke aus? Nehmen wir einmal an, du trifftst eine Entscheidung, setzt dir ein Ziel oder entscheidest dich, mit Veraenderungen in deinem Leben zu beginnen. Oft, faengt das so an ... du sagst dir "Ja, ich werde Veraenderungen in meinem Leben machen. Ich werde abnehmen." Dann gibt ein anderer Teil von dir seinen Senf dazu und sagt "Du weisst doch, dass du deine Diaeten immer abbrichst. Du hast Hunger, oder wirst deprimiert und dann schummelst du sowieso wieder. Du haelst das doch nie durch." In diesem Moment hast du deine Staerke wegegeben und eingetauscht fuer die Zweifel und Unsicherheiten in deinen Gedanken. Falls du Entscheidungen triffst und ein Teil in dir glaubt, dass du es sowieso nicht durchfuehren kannst - und du glaubst das auch noch! - dann sabotierst du dich selbst. Es ist nicht so, dass es dir an Staerke mangelt, dein Ziel zu erreichen. Es ist nicht einmal, weil du vielleicht nach einer Weile aufgeben wirst. Die Wahrheit ist, dass wir oft von vorneherein nicht daran glauben, dass wir eine Chance auf Erfolg haben. Also geben wir auf, bevor wir ueberhaupt anfangen. Ueberlege dir, bei welchen Faellen du von deinem auserwaehlten Pfad oder deinen selbstgesetzten Zielen abgeschweift bist. Warum und wie bist du abgekommen? War es wegen etwas, das deinen Weg blockiert hat, oder war es etwas, was du vorziehst, ueber dich selbst zu glauben? Oft laeuft es darauf hinaus, dass wir es nicht tun konnten – dass wir glaubten, dass unsere Gewohnheiten staerker seien als wir selbst. Wir glauben, dass wir nicht wirklich unseren Vorsaetzen treubleiben koennen. Oder wir glauben, dass ein Anderer kommen und uns retten muss, und dass dieser Jemand fuer uns die Aenderung machen soll, uns helfen oder uns motivieren soll. Wir werden stark, wenn wir erkennen, dass wir fuer unser Leben selbst verantwortlich sind. Wir duerfen selbst entscheiden, was wir tun wollen, wo und wann und mit wem wir es tun wollen. Wir muessen uns selbst die Vollmacht erteilen, indem wir unsere eigenen Wuensche und Traeume respektieren. Oft haben wir aufgegeben, weil wir nicht glaubten, dass wir es verdient oder damit Erfolg haetten. Jeder einzelne von uns ist ein goettliches, spirituelles Wesen, das in einem menschlichen Koerper lebt. Alleine diese Wahrheit erinnert uns daran, dass wir alle stark sind und ein Leben kreieren koennen, das wir uns vorstellen – wenn wir erst einmal erkennen, dass wir jeden Tag, jeden Moment unseres Lebens und unserer Zukunft selbst waehlen. Wir waehlen unsere Gedanken, unsere Worte und unsere Handlungen. Wir sind stark genug, jegliches Ziel, das wir uns setzen, auch zu erreichen. Jetzt befassen wir uns ein bisschen eingehender damit, wie wir unsere Staerke weggeben. Fange damit an zu erkennen, wo und wie du deine Kraft weggibst. Eine Weise ist die Schuldzuweisung – wenn wir andere (oder uns selbst) fuer Dinge verantwortlich machen, die in unserem Leben passieren. Hier ein Beispiel: Ich sprach mit Jemandem, der sich aufregte, weil einer seiner Freunde ihn nicht an einem bestimmten Tag, anrief, wie er es versprochen hatte. Er aergerte sich darueber und gab seinem Freund die Schuld, weil dieser seine Verpflichtung nicht einhielt. Er glaubte, es war der ‘Fehler’ seines Freundes, dass er sich nun aufregen und aergern musste. Um es noch einmal klarzustellen: wenn wir uns erinnern, dass wir es sind, die fuer unser eigenes Leben verantwortlich sind, dann koennen wir erkennen, dass Niemand uns gluecklich oder traurig machen oder aergern kann. Es ist eine Entscheidung, die wir treffen. Wir waehlen, wir wir auf die Dinge, die in unserem Leben aufkommen, reagieren werden – mit Aerger, oder mit V
Richte deinen Blick nach innen und erinnere dich an eine Zeit, als du Jemanden dafuer verantwortlich gemacht hast, wie du dich fuehlst. Ich bin gewillt, darauf zu wetten, dass wir alle das einmal gemacht haben – einen anderen fuer unsere Gefuehle verantworlich gemacht haben... Wir sind veraergert oder entsetzt …"Naja, das ist deren Fehler… Es ist weil sie dies oder jenes getan haben." Wenn wir es vorziehen zu glauben, dass ein Anderer fuer unsere Gefuehle verantwlich ist, so geben wir damit unsere Staerke weg, weil wir damit aussagen, dass wir keine Kontrolle ueber unsere Emotionen besitzen. Es ist deren "Fehler", sie sind dafuer verantwortlich. Es haengt von ihnen ab, ob wir uns besser fuehlen. Hier liegt es, wo wir unsere eigene Einstellung aendern muessen. Wenn du dich aergern willst, dann ist das deine Entscheidung. Du ziehst es vor, dich zu aergern. Jetzt sagst du vielleicht " Naja, weil sie dieses oder jenes getan haben, bin ich veraergert." Ja und Nein! Ihre Handlung hat dich dazu getrieben, dich dazu zu entschliessen, dass es dich aergert. Du koenntest dir sagen diesen Aerger los und an dir vorbeiziehen zu lassen oder du koenntest dir sagen, dass du dich daran festklammern und darueber aufregen willst. Ich erinnere mich an einen Vorfall, als ich mich ueber eine der Frauen aufregte, die mit mir gearbeitet hatte. Sie vergass, etwas Bestimmtes zu tun und ich war veraergert. Nach genauer Ueberlegung jedoch, wurde mir etwas bewusst, ‘ warte mal – du ziehst es vor, dich ueber etwas aufzuregen, was du nicht aendern kannst – es ist schon geschehen. Also lass mich lieber sehen, wie ich die Situation in Ordnung bringen koennte. Lass mich ueberlegen, wie ich es besser machen koennte." Und genau darin liegt deine Wahl. Wir koennen waehlen, veraergert zu sein oder wir koennen waehlen, das Problem zu loesen. Wir koennen uns dazu entscheiden, ungeduldig zu sein oder aber nicht. Hierin liegt es, dass wir unsere Staerke zuruckgewinnen – indem wir wissen und uns bewusst machen, dass wir immer eine Wahl haben, wie wir auf Dinge reagieren. Nehmen wir einmal an, jemand kommt zu spaet zu einer Verabredung – was machst du dann? Wirst du ungeduldig, veraergert und steigerst du dich in deine Wut hinein, oder sagst du dir "Okay, hier habe ich die Moeglichkeit, die ich nutzen kann,um mich zu entspannen oder vielleicht sogar liegengebliebene Arbeit fertig zu machen.". Was auch immer geschieht, wir haben die Wahl, wie wir es handhaben, wie wir damit umgehen wollen. So koennen wir uns selbst Vollmachten erteilen. Wir waehlen viel lieber die Handlung oder Reaktion, die uns inneren Frieden gibt – die uns auf Frieden und Liebe konzentrieren laesst – als die Handlung, die uns auf Umwege leitet … zu Aerger, Wut und Schuldzuweisung. Eine andere Weise, wie wir unsere Staerke aufgeben, ist durch Erwartungen – wenn wir von Anderen erwarten, dass sie sich auf eine bestimmte Weise verhalten. Wir haben bestimmte Vorstellungen, wie sich ein Freund, ein Liebhaber, ein Mitarbeiter oder Partner verhalten sollte – das sind unsere Erwartungen. Wir denken, ein naher Freund sollte immer fuer uns da sein. Wenn sie dem nicht entsprechen, was wir von ihnen erwarten, regen wir uns auf, werden wir veraergert oder enttaeuscht oder entwickeln andere aehnliche Gefuehle. Auch da stammt unsere Reaktion von unseren Erwartungen.Wir erwarten von den Leuten, die uns nahe sind, fuer uns da zu sein- da zu sein, wenn wir sie brauchen, da zu sein, wenn wir anrufen. Wenn sie mal einen schlechten Tag oder schlechten Moment haben und sie fuehlen sich nicht danach lievevoll oder hilfreich zu sein, dann sind wir verletzt und enttaeuscht. Wegen der Handlung eines Anderen, oder einer Untaetigkeit von ihm, ziehen wir es vor, uns verletzt, veraergert, zurueckgestossen, ungel
Wenn wir unsere Staerke zurueckverlangen, sagen wir "Es ist egal, was Andere tun. Sie koennen tun, was sie tun moechten. Sie koennen in einer guten Stimmung sein, oder in einer Schlechten. Sie koennen ungeduldig sein, sie koennen gestresst sein, sie koennen in Frieden leben – was auch immer sie waehlen, es ist ihre Wahl. Es hat keine macht ueber mich,. Ich ziehe es vor, in Frieden zu leben. Ich waehle fuer mich die Dinge, die ich nicht aendern kann, zu akzeptieren. Ich ziehe es vor, bei allem, was ich mache, ruhig und gelassen zu sein,– auf diese Weise gewinnen wir unsere Staerke zurueck. Ich erinnere mich an eine Situation, als ich mit "Fristen" arbeiten musste, trotz allem aber ruhig blieb und alles reibungslos ablief. Wenn man mit "Fristen" arbeitet, ist es leicht (zumindest damals), dass man diese Ausgewogenheit verliert. Ich erinnere mich an eine Person, die jedesmal in wilder Aufregung ins Buero gestuermt kam, immer in Eile war, staendig in Panik geriet und aehnliche Dinge machte! Anstatt mir nun alles anzusehen und zu sagen " Das ist ihre Sache, das ist nun mal, wie sie sich fuehlt", "adoptierte" ich dieselbe Energie und fing an, in wilder Aufregung herumzulaufen und in Panik zu geraten. In diesem Moment gab ich dieser Person meine Staerke. Ich liess es zu, dass sie mich beeinflusste, wie ich fuehlte und handelte. Es was eine Wahl. Vielleicht war es keine bewusste Wahl, aber trotzdem, es war eine Wahl. Ich haette genauso leicht waehlen koennen, meinen urspruenglichen Gefuehlen, fuer Ruhe und Frieden, zu folgen, anstatt in ihren emotionalen "Raum" zu fallen. Mache dir deine Wahlen bewusst. In einer Situation, wie in der einen, die ich gerade geschildert habe, kann man sagen " O.K., diese Person ist gestresst und nervoes - aber ich waehle fuer mich ruhig und entspannt zu bleiben waehrend dieser Begegnung." Du denkst vielleicht, dass das leichter gesagt, als getan ist. Ich gebe zu, es ist leichter gesagt, als getan, aber je oefter wir uns sagen, wie wir uns verhalten wollen, desto leichter wird es werden. Es ist wie alles andere – Uebung macht den Meister oder es wird zur Gewohnheit. Wir sind alle vertraut mit dem Konzept des Uebens, um Sachkenntnis ueber etwas zu gewinnen. Wir koennen dasselbe Konzept anwenden, wenn wir mit unserem Inneren arbeiten wollen. Wir koennen es bei unseren Emotionen und fuer unseren geistigen Zustand anwenden. Zu Ueben und besser zu werden ist nicht nur in Bezug auf Fahrradfahren oder andere physische Aktivitaeten, die du praktizierst, zu verstehen. Es trifft auch auf eine Veraenderung zu, wie du Dinge betrachten und wie du auf gewisse Dinge reagieren kannst … je mehr du es tust, desto leichter wird es. Wir haben auch nicht aufgegeben, als wir unsere ersten Schritte gemacht haben, nicht einmal beim Zweiten Mal, und auch nicht beim Dritten Mal. Wir muessen uns bewusst werden, dass das Lernen, fuer unsere Gedanken,Gefuehle, Gewohnheiten etc.,verantwortlich zu sein, derselbe Prozess ist. Wir muessen ueben – es wieder und wieder versuchen. Ein anderes Beispiel von ‘Macht-Verlust’ ist es, wenn wir fuehlen, als koennten wir Andere aendern. Ich weiss, das ist leicht zu tun – insbesondere, wenn man Kinder, einen liebevollen Partner oder Freund hat. Die einzige Person jedoch, fuer die wir handeln koennen, sind wir selbst. … und das ist es, wo wir uns selbst Vollmacht erteilen koennen. Wenn wir die Entscheidung faellen und die Wahl treffen, uns zu aendern – das ist wahres Ermaechtigen. Wir sind starke Wesen. Unsere groesste Einschraenkung ist unser Glaube an unseren Mangel an Kraft … ein Mangel an Vertrauen in uns selbst. Du hast das Recht und die Macht, ein Leben zu kreieren, das du dir wuenschst. Lass dich nicht von deiner Angst, deinen Zweifeln und deinen alten Ueberzeugungen aufhalten. Lass dich auch nicht von Gefuehlen oder Aengsten anderer aufhalten. Erinnere dich! Du bist ein goettliches Wesen. Du hast unbegrenzte Macht, deine Traeume zu kreieren. Tu’s! Übersetzt aus " |
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